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Twitter kümmert sich jetzt um Apps

Samstag, 10. April 2010

1. Twitter schreibt ne eigene BlackBerry App zusammen mit RIM. (mobile.blog.twitter.com)
2. Sie kaufen tweetie, eine der verbreitesten twitterapps fürs iPhone und kündigen an es, nach der Umbenennung in “Twitter for iPhone” kostenlos zu vertreiben (vorher $2.99) (blog.twitter.com)

Ich bin dem ganzen recht skeptisch gegenüber eingestellt und sehe momentan verschiedene Gründe für das Vorgehen:
Auf die GUI und Userexperience, mit der die Nutzer den Service nutzen können, haben sie momentan nur bedingt Einfluss, und zwar wenn man die Webseite für Updates nutzt. Jede App auf mobilen Endgeräten oder Desktops sieht anders aus. Durch den Kauf der größten Apps haben sie mehr Einfluss auf die Optik/CI und auch Darstellung möglicher Werbung, irgendwie wollen sie ja mal Geld verdienen. Außerdem kann so auf API änderungen und neuen Features besser reagiert werden.

Was könnte uns erwarten?
- Kauf von twitdroid (Android), Twee oder Tweed (webOS), Tweetdeck, thwirl/seesmic, …?
- Einheitliche Apps die das Nutzen auf anderen Plattformen und den Wechsel zwischen den Plattformen erleichtern, aber auch alle schön langweilig gleich aussehen?
- Ein neuer Schwung Apps von anderen Herstellern wenn bestehende Nutzer die Einheitsapps nicht nutzen wollen?

Wie gesagt, ich bin skeptisch. Was meint ihr?